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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-München - HPC-Systeme
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017041814135768167 / 848689-2017
Veröffentlicht :
21.04.2017
Anforderung der Unterlagen bis :
18.05.2017
Angebotsabgabe bis :
19.05.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Offenes Verfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
72000000 - IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
HPC-Systeme

HPC-Systeme ( 8407 0805 0122 )

Vergabenummer:
8407 0805 0122
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1) Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung:
Max-Planck-Gesellschaft z.F.d.W. Generalverwaltung;
Postanschrift: Hofgartenstraße 8
Postleitzahl / Ort: 80539 München
Land: Deutschland
NUTS-Code: DE212
Kontaktstelle(n): IT-Vergabe
E-Mail: IT-Vergabe@gv.mpg.de
Internet-Adresse(n)
Hauptadresse: (URL) http://www.mpg.de


I.2) Gemeinsame Beschaffung



I.3) Kommunikation


Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung
unter: (URL)
https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-15b4358bb4a-256283dc447842e7

Weitere Auskünfte erteilt/erteilen
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen
elektronisch via: (URL) http://www.tender24.de
an die oben genannten Kontaktstellen


Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht
allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen
ist gebührenfrei möglich unter: (URL) http://www.tender24.de

I.4) Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Einrichtung des privaten Rechts

I.5) Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung
Abschnitt II: Gegenstand

II.1) Umfang der Beschaffung


II.1.1) Bezeichnung des Auftrags:
HPC-Systeme
Referenznummer der Bekanntmachung: 8407 0805 0122

II.1.2) CPV-Code Hauptteil
72000000-5

II.1.3) Art des Auftrags
Lieferauftrag

II.1.4) Kurze Beschreibung:
Der Vergabegegenstand umfasst die folgenden Leistungen:
?die Beschaffung von HPC-Systemen inkl. Dienstleistungen;
?die vorgelagerte Systemberatung
?die Einrichtung u. Aufrechterhaltung einer Online-Plattform mit Anbindung an das eProcurement-System der MPG und
Bestellfunktion
u. setzt sich jeweils aus folgenden Leistungskomponenten zusammen:
1.Veräußerung u. Lieferung von HPC-Systemen
a.Hardware-Komponenten (z.B. Rechenknoten mit x86 - resp.
OpenPower-Sys., Netz-/Interconnect-Infrastruktur, Racks)
b.Software (System- u. Ressourcen-Manag.-Lösungen)
2.Dienstleistungen i. Z.m.d.Veräußerung u. Lieferung v. HPC-Systemen
a.Bereitstellung, Anbindung u. Betrieb einer Online-Plattform für Infos, Downloads u. Dokumentation; Anbindung a.d.
eProcurement-System der MPG;
b.Installation u. Integration, Herbeiführung d. Betriebsbereitschaft d. HPC-Systeme
c.Serviceleistungen wie Bereitstellen einer Anlaufstelle für Serviceanfragen, Austausch v. def. Komponenten
3.Dienstleistung (vorgel. Sys.Beratung)

II.1.5) Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 0,01 EUR

II.1.6) Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: Nein




II.2) Beschreibung


II.2.2) Weitere(r) CPV-Code(s)
CPV-Code Hauptteil: 72000000-5


II.2.3) Erfüllungsort


NUTS-Code:
DE212

Hauptort der Ausführung:
München (Generalverwaltung), Institute u. Einrichtungen d. MPG (http://www.mpg.de/institute), weitere rechtlich selbständige
Organisationseinheiten in Mülheim, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt/M.; Hamburg

II.2.4) Beschreibung der Beschaffung
Der Vergabegegenstand umfasst die folgenden Leistungen:
? die Beschaffung von HPC-Systemen inkl. Dienstleistungen;
? die vorgelagerte Systemberatung
? sowie die Einrichtung und Aufrechterhaltung einer Online-Plattform mit Anbindung an das eProcurement-System der MPG und
Bestell-funktion
und setzt sich jeweils aus folgenden Leistungskomponenten zusammen:
1. Veräußerung und Lieferung von HPC-Systemen
a. Hardware-Komponenten (z.B. Rechenknoten mit x86 - resp.
OpenPower-Systemen, Netz-/Interconnect-Infrastruktur, Racks);
b. Software (System- und Ressourcen-Management-Lösungen)
2. Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Veräußerung und Lie-ferung von HPC-Systemen
a. Bereitstellung, Anbindung und Betrieb einer Online-Plattform (siehe Kapitel 2.2.5) für Informationen, Downloads und
Doku-mentation sowie einer Anbindung an das eProcurement-System der MPG;
b. Installation und Integration, Herbeiführung der Betriebsbereit-schaft der HPC-Systeme;
c. Serviceleistungen wie Bereitstellen einer Anlaufstelle für Ser-viceanfragen, Austausch/Reparatur von defekten Komponenten,
Remote-Support, Support vor Ort;
3. die Dienstleistung "vorgelagerte Systemberatung"

Abgrenzung des Vergabegegenstands:
Die MPG hält aktuell in benachbarten Leistungsbereichen weitere Rahmenvereinbarungen, etwa zu Standard-Servern,
Netzwerk-Infrastruktur und wassergekühlten Serverschränken, die inhaltlich Berührungspunkte mit dem Gegenstand dieser
Ausschreibung aufweisen können. Die hier ausgeschriebene RV betrifft die Beschaffung von HPC-Systemen. Beabsichtigt ist in der
Regel die Beschaffung vollständiger HPC-Systeme als Gesamtsystem. Im Einzelfall (z.B. für die Beschaffung von Testsystemen
oder die Ergänzung schon beschaffter HPC-Systeme) ist jedoch auch die Beschaffung einzelner "Rechenknoten" (= Computer) oder
anderer Komponenten eines HPC-Clusters (z.B. Switches) im Zusammenhang mit einem bestehenden HPC-System unter der hier
ausgeschriebenen RV möglich.
Ausdrücklich nicht Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Beschaffung von Storage-Systemen, da diese über bestehende
Rahmenvereinba-rungen bezogen werden können.
Ebenso sind Rechen- und Administrationsknoten auf der Basis von ARM64- oder SPARC-Prozessoren nicht Gegenstand dieser
Ausschreibung. Sie sollen bei Bedarf des Auftraggebers in einem separaten Vergabeverfahren zu einem späteren Zeitpunkt
ausgeschrieben werden.
Schließlich sind auch im High Performance Computing genutzte Anwen-dungssoftware, Funktionsbibliotheken sowie Entwicklungs-
und Analyse-werkzeuge nicht Gegenstand dieser Ausschreibung, da sie von den abrufenden Einrichtungen anderweitig beschafft
werden.

Zum Zwecke der Information des Auftraggebers und der Bedarfsträger hat jeder Rahmenvertragspartner eine Online-Plattform
einzurichten bzw. über die gesamte Vertragslaufzeit vorzuhalten. Diese Online-Plattform ist an das bestehende
eProcurement-System der MPG anzubinden. Die Teilnehmer am Vergabeverfahren müssen daher über Erfahrungen bzgl. der Anbindung
und des Datenaustausches mit OCI-fähigen Online-Plattformen sowie Bestellungen über SAP Business Connector verfügen.
Die Online-Plattform hat damit in erster Linie eine "Schaufensterfunk-tion", die der Information des Auftraggebers und der
Angebotspräsentation dient, nicht jedoch ein abschließendes Sortiment des jeweiligen Rahmenvertragspartners enthält oder
darstellt. Zu diesem Zweck hat jeder RV-Partner auf seiner Online-Plattform auszugsartig besonders interessante und/oder
aktuelle Aspekte und Produkte aus seinem Portfolio an HPC-Komponenten und -lösungen darzustellen. Wie die
"Schaufensterauslage" eines Kaufhauses soll auch dieses Schaufenster nicht statisch sein, sondern während der RV-Laufzeit
regelmäßig aktualisiert werden. Die Qualität der Inhalte und die Funktionalität des Online-Shops sowie dessen Userqualität
(Näheres s. Vergabeunterlage).

Volumina:
Der AG geht für die Basisvertragslaufzeit insgesamt v. einem Beschaffungsvolumen für HPC-Systeme i.H.v. ca. 10-15 Mio. Euro
aus.

II.2.5) Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt


II.2.6) Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 0,01 EUR

II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems


Beginn: 04.04.2017 Ende: 03.04.2019
Dieser Auftrag kann verlängert werden: Ja
Beschreibung der Verlängerungen: Die Laufzeit des Rahmenvertrags beträgt - sofern der Auftraggeber nicht von seiner
Kündigungsoption Gebrauch macht - fünf Jahre, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Vertragsbeginns.
Zum bzw. nach Ablauf der zum Zeitpunkt des Leistungsbeginns beginnenden 24-monatigen "Basis-Vertragslaufzeit" steht dem
Auftraggeber ein jährliches ordentliches Kündigungsrecht zu (jährliche Kündigungsoption).

II.2.10) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein

II.2.11) Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Die Kündigung kann erstmals zum Ende der 24-monatigen "Basis-Vertragslaufzeit" zum 03.07.2019 sowie
daraufhin jährlich ("Optionslaufzeit"), d.h. nach insgesamt 36 Monaten zum 03.07.2020 bzw. nach insgesamt 48 Monaten zum
03.07.2021 erfolgen. Die Kündigungsfrist beträgt jeweils drei (3) Monate vor dem jeweiligen Beendigungszeitpunkt. Macht der
Auftraggeber von seiner Kündigungsoption keinen Gebrauch, endet der Vertrag spätestens mit Ablauf der maximalen
Vertragslaufzeit von 60 Monaten zum 03.07.2022.
Die nach 21 Abs. 6 VgV zulässige Regellaufzeit einer Rahmenvereinbarung von 48 Monaten wird damit hier um zwölf (12) Monate
überschritten. Die maximale Vertragslaufzeit von insgesamt 60 Monaten ist jedoch dadurch bedingt, dass bei der Einarbeitung in
die Prozesse ein sehr großer Aufwand entstehen wird. Dies wiederum hat seinen Ursprung in der Komplexität des
Vergabegegenstandes - Kauf und Lieferung von HPC-Systemen und Zubehör sowie die Erstellung eines Online-Shops und einer
Online-Plattform. Die Laufzeit des Vertrages muss deshalb im Verhältnis zum Auftragsgegenstand stehen.

II.2.12) Angaben zu elektronischen Katalogen



II.2.13) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: Nein


II.2.14) Zusätzliche Angaben:
Die Angebotsabgabe kann elektronisch sowie in Papierform erfolgen (s. Kap. 1.11 der Vergabeunterlagen)!
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1) Teilnahmebedingungen


III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder
Handelsregister
Alle Kap.- u. Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage (VU):

1.18.3 Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE)
Die EEE dient gemäß 48 Abs. 3 i.V.m. 50 VgV als vorläufiger Nachweis der Eignung. Sofern der Auftraggeber hier zum
Nachweis der Eignung sog. Eigenerklärungen fordert, ersetzt die jeweilige in der EEE vorgenommene Erklärung zu den einzelnen
Eignungskriterien die Vorlage einer gesonderten Eigenerklärung und dient insoweit als Eignungsnachweis.
Zu diesem Zweck hat der Bieter vorliegend seinem Angebot eine ausge-füllte EEE beizufügen. Die Vergabeunterlagen enthalten
hierfür eine mit den Angaben des Auftraggebers versehene EEE im XML-Dateiformat zur Verwendung (Anlage 6b). Diese EEE kann
unter dem Link:
https://ec.europa.eu/growth/tools-databases/espd/filter?lang=de
eingelesen und - wie in der beigefügten Anlage 6 "Anleitung für das EEE-Online-Tool" beschrieben - verwendet werden.
Die ausgefüllte bzw. im Falle von BG (vgl. Kapitel 1.16) oder dem Einsatz anderer Unternehmen (vgl. Kapitel 1.17) die
ausgefüllten EEE ist/sind mit dem Angebot einzureichen. Übermittelt der Bieter sein Angebot in elektronischer Form, ist/sind
die ausgefüllte/n EEE als XML-Datei sowie zusätzlich als PDF-Dokument einzureichen. Bei postalischer bzw. direkter
Übermittlung des Angebots muss dem Angebot ein Ausdruck der ausgefüllten EEE beiliegen und das PDF-Dokument auf der ebenfalls
einzureichenden CD/DVD-ROM enthalten sein.
Das diesen Vergabeunterlagen als Anlage 6 a beigefügte Muster, dient allein der Information und ist NICHT für die
Angebotserstellung zu verwenden!
Hinsichtlich der mit der EEE lediglich vorläufig erbrachten Eignungsnachweise behält sich der Auftraggeber vor, die Bieter
gemäß 50 Abs. 2 VgV aufzufordern, sämtliche oder einen Teil der in den nachfolgenden Kap. 1.18.4 bis 1.18.7 dieser
Vergabeunterlagen geforderten Unterlagen einzureichen, wenn dies zur angemessenen Durchführung des Verfahrens erforderlich
ist. Vor der Zuschlagserteilung fordert der Auftraggeber zumindest den Bestbieter auf, die geforderten Unterlagen beizubringen,
der den Zuschlag erhalten soll.
Sind die Unterlagen für den Auftraggeber über eine kostenlose Datenbank innerhalb der Europäischen Union, insbesondere im
Rahmen eines Präqualifikationssystems, abrufbar (bitte Internetadresse angeben), wird von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.
Die mit dem Angebot einzureichenden Erklärungen und Nachweise sind in der abschließenden Liste in Kapitel 1.24 aufgeführt!
Hinweis: Der Globalvermerk zur Erfüllung aller Eignungskriterien (vgl. Teil IV Abschnitt ? in der EEE) ist NICHT zu verwenden
(nicht anzukreuzen)! Der Bieter kann sich in Teil IV der EEE nicht auf das Ausfüllen des Abschnitt ? beschränken, sondern
muss gemäß den nachfolgend festgelegten Eignungskriterien (vgl. Kapitel 1.18.5 bis 1.18.7) die entsprechenden Angaben
vollständig in den jeweils genannten Abschnitten und Feldern in der EEE vornehmen.

III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Alle Kap.- u. Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage
(VU):
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:1.18.4 Nichtvorliegen von Ausschlussgründen [EK-01 - EK-03]
Der Bieter hat das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. 123 oder 124 GWB mit seinem Angebot nachzuweisen (vgl.
Prüfungspflicht des Auftraggebers gemäß 42 Abs. 1 VgV). Die entsprechenden Angaben hat der Bieter in Teil III der EEE
vorzunehmen.

1.18.5 Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer und Befähigung zur Berufsausübung [EK-04 - EK-05]
Folgende Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer und folgende Nachweise über die Befähigung zur Berufsausübung sind zwingend von
jedem Unternehmen (Bieter, Nachunternehmer, Mitglieder einer BG usw.) in der in EEE - bzw. ggf. auf einem gesonderten Dokument
- vorzunehmen und mit dem Angebot einzureichen.

1.18.5.1 Unternehmensdarstellung [EK-04]
Verlangt werden Angaben zum Wirtschaftsteilnehmer (Unternehmensdarstellung) gemäß Teil II Abschnitt A der EEE.

1.18.5.2 Berufs- und Handelsregisterauszug [EK-05]
Vorlage eines aktuellen (d.h. bei Angebotsabgabe nicht älter als drei Monate) Berufs- oder Handelsregisterauszugs nach
Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem der Bieter niedergelassen ist, oder ein gleichwertiger Nachweis zur
Erlaubnis der Berufsausübung, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist. Die entsprechende Angabe
ist in der EEE in Teil IV Abschnitt A "Befähigung zur Berufs-ausübung" unter Ziffer 1) vorzunehmen.

1.18.6 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit [EK-06 - EK-08]
In Bezug auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit hat der Bieter die nachfolgenden Angaben, Erklärungen
oder Nachweise mit dem Angebot einzureichen.
Im Falle von Bietergemeinschaften oder dem Einsatz anderer Unternehmen wird hinsichtlich des Eignungsnachweises nochmals auf
die entsprechenden Ausführungen in Kapitel 1.16 und 1.17 verwiesen.

1.18.6.1 Abschluss einer Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung [EK-06]
Die Versicherungssumme muss dabei für Personen- und Sachschäden mindestens zwei Mio. Euro (2-fach maximiert) sowie für
Vermögensschäden mindestens fünfhunderttausend Euro (2-fach maximiert) betragen.
Mit Angebotsabgabe muss der Bieter insofern erklären, dass er
über eine entsprechende Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung verfügt
oder sich verpflichtet, eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen vier (4) Wochen nach Vertragsschluss abschließen
und diese über die gesamte Laufzeit des Vertrages unterhalten wird. In der EEE ist die Erklärung zum Abschluss einer
entsprechenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Teil IV Abschnitt B Ziffer 5) der EEE vorzunehmen. Der Abschluss
der entsprechenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung ist durch Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung der
Versicherung nachzuweisen.

1.18.6.2 Umsatzdarstellung [EK-07 - EK-08]
Gefordert wird ein Mindestjahresumsatz des Bieters in Höhe von 15 Mio. Euro sowie ein Mindestjahresumsatz in dem
Tätigkeitsbereich des Auftrags ("spezifischer Jahresumsatz" im Bereich "High Performance Computing") in Höhe von 10 Mio.
Euro. Zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter daher eine Erklärung über den
Gesamtjahresumsatz des Unternehmens; [EK-07] sowie den spezifischen Jahresumsatz des Unternehmens im Bereich "High Performance
Computing" [EK-08] jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2014-2016) abzugeben, sofern die
entsprechenden Angaben verfügbar sind. Die entsprechenden Angaben sind in Teil IV Abschnitt B Ziffer 1a) und 2a) der EEE
vorzunehmen.
Sofern für das Jahr 2016 noch keine abschließenden Zahlen vorliegen, sind ausnahmsweise vorläufige sorgfältige Schätzungen
anzugeben und entsprechend zu kennzeichnen.

III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Alle Kap.- u. Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage
(VU):
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:1.18.7.1 Referenzen zu HPC-Projekten [EK-09 - EK-10]
Der Bieter hat zum Nachweis seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mindestens zwei geeignete Referenzen über
einen ausgeführten vergleichbaren Liefer- und Dienstleistungsauftrag mit dem Angebot anzugeben. Der Wert des HPC-Systems in
Referenzprojekt 1 muss mind. 200.000,- Euro betragen [EK-09], der von Referenzprojekt 2 mind. 1 Mio. Euro [EK-10].
1.18.7.2 Eignung HPC-Dienstleistung (Mitarbeiterprofile) [EK-11)
Wie im Kap. 2.2.3 erklärt wird, stellt die Lieferung eines (größeren) HPC-System, dessen Integration in die IT-Infrastruktur
des Bedarfsträgers, die Herstellung der Betriebsbereitschaft sowie die Vorbereitung der Gesamtfunktionsprüfung eine große
logistische und organisatorische Leistung dar. Die ausführenden Systemtechniker benötigen für die Installation der Hardware
und (wenn beauftragt) der Software viel Erfahrung mit (auch größeren) HPC-Systemen und deren Komponenten sowie
HPC-Anwendungen. Das gleiche gilt auch für die Mitarbeiter, die nach der Gesamtfunktionsprüfung den Hardware- und
Software-Support ausführen.
Der Bieter hat zum Nachweis der Eignung auf den genannten Fachgebieten insgesamt drei Mitarbeiterprofile seiner Systemtechniker
und Supporter vorzulegen.
Die Mitarbeiterprofile müssen die spezifische Qualifikation und Erfahrungen hinsichtlich der Erbringung von
Unterstützungsleistungen, insb. z.B. bzgl. des funktionsfähigen Aufbaus, der Konfiguration, der Einbindung in bestehende
Infrastrukturen, des Supports und der Reparatur von HPC-Systemen belegen. Dazu zählen Qualifikationen und Erfahrungen der
vorgesehenen Mitarbeiter in den Bereichen Testmethodik und Systemabnahme, Leistungsmessung verschiedener technischer Parameter,
Benchmarking, Fehlersuche, Reparaturerfahrung, Kenntnis heterogener HPC-System-Landschaften und Integration von neuen
HPC-Systemen oder -systemkomponenten in solche, Cluster-Managementprodukte und Integration HPC-Systemen in solche, 2nd und
3rd-Level Hotline Erfahrung, (multi-) herstellerbezogene Produktkenntnisse usw.
Als Nachweis der Eignung gelten insbesondere persönliche Referenzprojekte im HPC-Umfeld sowie Zertifizierungen eines
Herstellers - vorzugsweise des Herstellers, an den sich der Bieter bindet (vgl. Kap. 1.5).
Die Zertifizierungen müssen für HPC-Produkte und -Lösungen, wie
? Cluster-Management-Software
? Ressource-/Job-Management-Software
? Server
? Interconnect-Switches
? Netzwerk-Switches
relevant sein.
Es werden nur Profile v. Mitarbeitern berücksichtigt, die nachweislich seit mind. 5 Jahren HPC-Dienstleistungen erbringen.
Sollten datenschutzrechtliche Bedenken bestehen, können die Namen (personenbezogene Daten) der vorgesehenen Mitarbeiter in dem
Mitarbeiterprofil (vgl. Muster Mitarbeiterprofil "Systemtechniker/Supporter" in Anlagen 7) geschwärzt werden wie auch die
personenbezogenen Daten in den dazugehörigen Nachweisen. In einem verschlossenen Umschlag müssen allerdings die identischen
Unterlagen ungeschwärzt mit dem Angebot eingereicht werden. Diese verschlossenen Umschläge werden nur dann geöffnet, wenn
das dann eingereichte Angebot des betreffenden Bieters für die Zuschlagserteilung in Frage kommt. Sollte das Angebot für eine
Zuschlagserteilung nicht in Frage kommen, wird dieser verschlossene Umschlag auf Wunsch des Bieters an diesen zurückgesandt
oder samt Inhalt vernichtet.
Wird ein Angebot elektronisch in Form einer oder mehrerer PDF-Dateien (s. Kap. 1.11.1) über die Vergabeplattform abgegeben,
können die Passagen mit personenbezogenen Daten wie bei der Papierversion durch ein geeignetes Verfahren "geschwärzt", also
unleserlich gemacht werden. Am besten ersetzen Sie diese Passagen durch eine Zeichenfolge wie "X".
Zusammen mit dem "geschwärzten" Angebot müssen die Mitarbeiterprofile in einer "ungeschwärzten" Fassung auf der
Vergabeplattform abgelegt werden. Die PDF-Dateien mit den Profilen müssen dafür in ein passwortgeschütztes ZIP-Archiv
gepackt werden. Das Passwort erfragt der AG beim Bieter.

III.1.5) Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen



III.2) Bedingungen für den Auftrag


III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Alle Kap.- u. Anlagenverweise beziehen sich auf die Vergabeunterlage (VU):

1.19.1 Benennung des Herstellers und Herstellerbindung [XK-01 - XK-02]
(Anlage 2)
1.19.2 Verpfl. ggü. IAO-Kernarbeitsnormen [XK-03]
(Anlage 8)
1.19.3 Verpfl. zur Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen [XK-04]
(Anlage 9)
1.19.4 Herbeiführung der Betriebsbereitschaft der Online-Plattform [XK-05] (Anlage 10)

III.2.3) Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags
verantwortlich sind
Abschnitt IV: Verfahren

IV.1) Beschreibung


IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren

IV.1.3) Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung


Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern
Höchstzahl: 8
Bei Rahmenvereinbarungen - Begründung, falls die Laufzeit der Rahmenvereinbarung vier Jahre übersteigt: Die max.
Vertragslaufzeit v. insg. 60 Mon. ist dadurch bedingt, dass bei der Einarbeitung in d. Prozesse ein sehr großer Aufwand
entsteht, aufgrund der Komplexität d. Vergabegegenstandes - Kauf und Lieferung von HPC-Systemen und Zubehör, die Erstellung
eines Online-Shops u. einer Online-Plattform. Die Laufzeit des Vertrages muss deshalb im Verhältnis zum Auftragsgegenstand
stehen.

IV.1.6) Angaben zur elektronischen Auktion


IV.1.8) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: Ja

IV.2) Verwaltungsangaben


IV.2.1) Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren


IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag und Ortszeit: 19.05.2017 12:00 Uhr

IV.2.4) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
DE

IV.2.6) Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.07.2017


IV.2.7) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 19.05.2017, Ortszeit: 12:01
Ort und Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: entfällt
Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: Nein


VI.2) Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen




VI.3) Zusätzliche Angaben:


VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren


VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern bei d. Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Postleitzahl / Ort: 80539 München
Land: Deutschland


E-Mail: Vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de



VI.4.2) Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:
Postanschrift:
Postleitzahl / Ort:







VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als
15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind ( 160 Abs.
3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer
den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat ( 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung
ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der der Bieterinformation nach 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf
elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich
die Frist auf zehn Kalendertage ( 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den
Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines
Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt
wurden ( 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
müssen spätestens bis zum
Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt
werden ( 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB) . Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in
den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden ( 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).

VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung:
Postanschrift:
Postleitzahl / Ort:







VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07.04.2017

Source: 4 http://www.bund.de/IMPORTE/Ausschreibungen/abc/2017/04/21001.html
Data Acquisition via: p8000000

 
 
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