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Öffentliche Ausschreibungen

Titel : DE-Hamburg - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Dokument-Nr. ( ID / ND ) : 2017031809124013849 / 102025-2017
Veröffentlicht :
18.03.2017
Angebotsabgabe bis :
18.04.2017
Dokumententyp : Ausschreibung
Vertragstyp : Dienstleistungsauftrag
Verfahrensart : Verhandlungsverfahren
Unterteilung des Auftrags : Gesamtangebot
Zuschlagkriterien : Wirtschaftlichstes Angebot
Produkt-Codes :
71000000 - Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
71200000 - Dienstleistungen von Architekturbüros
71300000 - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71210000 - Beratungsdienste von Architekten
71240000 - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71320000 - Planungsleistungen im Bauwesen
DE-Hamburg: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2017/S 55/2017 102025

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1)Name und Adressen
Techniker Krankenkasse
Bramfelder Str. 140
Hamburg
22305
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle/F0.09a; Der Zugang zu den
Vergabeunterlagen erfolgt nur über www.tk.de/vergabe
E-Mail: [1]vergabe.datacenter-gp@tk.de
Fax: +49 40/6909-3360
NUTS-Code: DE60

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: [2]www.tk.de/vergabe
I.2)Gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und
vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter:
[3]www.tk.de/vergabe
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten
Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand
II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Datacenter Generalplaner.
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Auftragsgegenstand sind Generalplanerleistungen für die Modernisierung
des Rechenzentrums der Techniker Krankenkasse. Der Generalplaner wird
sowohl die Objektplanung als auch die gesamte Planung der für einen
unterbrechungsfreien Betrieb des Rechenzentrums erforderlichen
technischen Ausrüstung, insbesondere der Elektroversorgung und der
Rechenzentrumskühlung, übernehmen. Die Fläche des neuen, zu planenden
Rechenzentrums (nur Serverraum) umfasst voraussichtlich ca. 300 m². Der
Gesamtflächenbedarf einschl. der für das Rechenzentrum erforderlichen
Peripherieumgebung für die RZ-Infrastruktur (Kühlung, USV,
Löschanlagen, Zwischenlager für Warenein- und ausgänge) beträgt
voraussichtlich ca. 660 m². Das Redundanzkonzept für die
Infrastrukturversorgung des Rechenzentrums ist nach BITKOM, Kategorie
C, auszurichten. Aktuell ist von einer IT-Last von ca.160 KW
auszugehen.
II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000
71300000
71210000
71240000
71320000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE6
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der Auftragnehmer gewährleistet gegenüber dem Bauherrn die Richtigkeit
der einzelnen Planungen einschl. aller Schnittstellen innerhalb des
Gesamtprojektes.

Die Leistung soll alle Leistungsphasen der HOAI umfassen.

Die anstehenden Planungsleistungen des Auftragnehmers gliedern sich wie
folgt:

Teil 1: Objektplanung Modernisierung;

Teil 2: Technische Ausrüstung.

Folgende Technische Anlagen der Anlagengruppen nach § 53 Absatz 2 HOAI
sind zu bearbeiten:

Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen;

Wärmeversorgungsanlagen;

Lufttechnische Anlagen;

Starkstromanlagen;

Fernmelde- und informationstechnische Anlagen;

nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen;

Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken:

Teil 3: Brandschutz.
II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind
nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des
dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 22/09/2017
Ende: 31/03/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren, in dem
zunächst geprüft wird, ob die nachstehend unter Ziffer III.1.1) bis
III.1.3) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung
innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig eingereicht wurden. Im
zweiten Schritt wird bewertet, ob der Bewerber nach den eingereichten
Angaben und Unterlagen unter Einhaltung der Mindestanforderungen
grundsätzlich objektiv geeignet erscheint, die zu vergebende Leistung
ordnungsgemäß zu erbringen. Im letzten Schritt wird bewertet, wer unter
den als grds. geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den
Mitbewerbern objektiv die Gewähr für eine ordnungsgemäße
Vertragserfüllung in besonderem Maße bietet, so dass dieser Bewerber am
weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm,
das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische
Angaben
III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Eigenerklärung zu Ausschlussgründen (Anlage E 1):

Von jedem Bewerber, Mitglied einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft,
vorgesehenen Unterauftragnehmer, der wesentliche Leistungen gemäß den
Vertragsunterlagen erbringen soll, sowie jedem anderen Unternehmen,
dessen Fähigkeiten sich der Bewerber bzw. die Bewerber-/
Bietergemeinschaft zum Nachweis der erforderlichen wirtschaftlichen und
finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit
bedienen möchte, ist mit dem Angebot eine unterzeichnete Eigenerklärung
(gemäß Vorgabe in den Bewerbungsunterlagen, Anlage E 1) einzureichen,
in welcher der Bieter, das Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft,
der Unterauftragnehmer oder das andere Unternehmen darlegt, ob eine
Person, deren Verhalten dem jeweiligen Unternehmen zuzurechnen ist
(vgl. § 123 Abs. 3 GWB), wegen eines Verstoßes gegen die Tatbestände
des § 123 Abs. 1 GWB bzw. entsprechend Abs. 2 GWB rechtskräftig
verurteilt worden oder gegen das jeweilige Unternehmen eine Geldbuße
nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig
festgesetzt worden ist und ob die Tatbestände des § 124 GWB bei dem
jeweiligen Unternehmen vorliegen.

Im Fall der Bildung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist eine
Erklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft (gemäß Vorgabe in den
Bewerbungsunterlagen, Anlage E 2) einzureichen. In der Anlage E 2 sind
sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu benennen sowie
eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigter Vertreter für das
Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu
bezeichnen.

Die TK wird beim Bundesamt für Justiz für die Bewerber bzw.
(Mitglieder der) Bewerber-/Bietergemeinschaften, die zur Abgabe eines
Angebots aufgefordert werden sollen, sowie für von diesen ggf. benannte
Unterauftragnehmer jeweils eine Auskunft aus dem Gewerbezentralregister
nach § 150a der Gewerbeordnung (GewO) anfordern.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Von jedem Bewerber sind mit dem Angebot die folgenden Erklärungen und
Nachweise vorzulegen:

1) Berufshaftpflichtversicherung (gemäß Vorgabe in den
Bewerbungsunterlagen, Ziffer II. der Anlage E 4).

2) Umsätze (gemäß Vorgabe in den Bewerbungsunterlagen, Ziffer IV. der
Anlage E 4).

3) Personelle Ausstattung (gemäß Vorgabe in den Bewerbungsunterlagen,
Ziffer VI. der Anlage E 4).

Für jedes Bewerber-/Bietergemeinschaftsmitglied sind von der
Bewerber-/Bietergemeinschaft mit dem Angebot die folgenden Erklärungen
und Nachweise vorzulegen:

1) Berufshaftpflichtversicherung (gemäß Vorgabe in den
Bewerbungsunterlagen, Ziffer II. der Anlage E 4).

2) Umsätze (gemäß Vorgabe in den Bewerbungsunterlagen, Ziffer IV. der
Anlage E 4).

3) Personelle Ausstattung (gemäß Vorgabe in den Bewerbungsunterlagen,
Ziffer VI. der Anlage E 4).

Soweit ein Bewerber bzw. eine Bewerber-/Bietergemeinschaft im Hinblick
auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle
Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen
(Eignungsleihgeber) in Anspruch nehmen will, sind für diese Unternehmen
mit dem Angebot die folgenden Erklärungen und Nachweise vorzulegen:

1) Berufshaftpflichtversicherung (gemäß Vorgabe in den
Bewerbungsunterlagen, Ziffer II. der Anlage E 4).

2) Umsätze (gemäß Vorgabe in den Bewerbungsunterlagen, Ziffer IV. der
Anlage E 4).

3) Personelle Ausstattung (gemäß Vorgabe in den Bewerbungsunterlagen,
Ziffer VI. der Anlage E 4).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Berufshaftpflichtversicherung (gemäß Vorgabe in den
Bewerbungsunterlagen, Ziffer II. der Anlage E 4).

Die Mindestversicherungssumme der Haftpflichtversicherung des Bewerbers
/ der jeweiligen Bewerber-/Bietergemeinschaftsmitglieder beträgt 5 000
000 EUR für Personenschäden und 5 000 000 EUR für sonstige Schäden,
pauschal je Schadenereignis und -jahr, zweifach maximiert. Falls die
Höhe der vorhandenen Deckungssumme nicht ausreicht, verpflichtet sich
der Bewerber / die Bewerber-/Bietergemeinschaft mit Einreichung des
Teilnahmeantrags im Auftragsfall die Deckungssumme auf die vorgegebenen
Beträge zu erhöhen. Diese Versicherungen müssen spätestens zu Beginn
der Leistungserbringung Gültigkeit haben.

Der Nachweis zur Haftpflichtversicherung ist bei
Bewerber-/Bietergemeinschaften für jedes Mitglied in voller Höhe
getrennt zu führen.

2) Umsätze (gemäß Vorgabe in den Bewerbungsunterlagen, Ziffer IV. der
Anlage E 4).

Es sind die Gesamtumsätze und die Umsätze mit vergleichbaren
Leistungen (Honorarumsatz Generalplanungsleistungen nach HOAI) des
Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren anzugeben.

Der Honorarumsatz der Generalplanungsleistungen nach HOAI der letzten
3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beträgt im Mittel mindestens 400 000
EUR netto. Bei Bewerbergemeinschaften werden die gemittelten
Honorarumsätze addiert.

3) Personelle Ausstattung (gemäß Vorgabe in den Bewerbungsunterlagen,
Ziffer VI. der Anlage E 4).

Es ist die Mitarbeiteranzahl in Bezug auf Geschäftsführer / Partner;
Ingenieure (TA) im Angestelltenverhältnis; Ingenieure (TA) die als
freie Mitarbeiter beschäftigt sind; Architekten im
Angestelltenverhältnis; Ingenieure spezialisiert auf Anlagengruppe 2
(Wärmeanlagen und Kühlung) im Angestelltenverhältnis; Ingenieure
spezialisiert auf Anlagengruppe 3 (Lufttechnische Anlagen) im
Angestelltenverhältnis; Ingenieure spezialisiert auf Anlagengruppe 4
(Starkstromanlagen) im Angestelltenverhältnis; Ingenieure spezialisiert
auf Anlagengruppen 5,7,8 (Fernmelde-/Informationstechnik,
Nutzungsspezifische Anlagen, GLT) im Angestelltenverhältnis; Technische
Zeichner CAD

für die Jahre 2014, 2015 und 2016 anzugeben.

Das Büro muss über mindestens drei festangestellte
Projektleiter/innen im Mittel der letzten 3 Jahre mit den
Qualifikationen Deutschsprachigkeit, fließend, Abgeschlossene
Hochschulausbildung zum Ingenieur/in und oder Master einer
anlagentechnischen oder bautechnischen Fachrichtung; mindestens ein/e
Projektleiter/in verfügt über Projektleitungserfahrung im
RZ-Bau/-Modernisierung; Berufsjahre der Projektleiter nach Abschluss
der Ausbildung: mindestens 5 Jahre verfügen.

In den letzten 3 Jahren waren im Mittel mindestens zehn
festangestellte Vollzeitmitarbeiter (Geschäftsführer/Partner und
angestellte Ingenieure und Architekten) bei dem Bewerber tätig.

Es müssen mindestens 3 Ingenieure für technischen Ausbau
festangestellt sein.

Zudem werden Zusatzpunkte nach Maßgabe der Anlage E 4 für hierüber
hinausgehende personelle Besetzung vergeben.

4. Schadensfreiheit:

Der Bewerber / die Bewerber-/Bietergemeinschaftsmitglieder erklärt/en,
dass ihm/ihnen gegenüber im Zeitraum vom 1.3.2014 bis heute keine
berechtigten Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit der Tätigkeit
als Generalplaner durch den jeweiligen Auftraggeber, Bauherren, am Bau
beteiligten Unternehmen oder Dritten geltend gemacht wurden, welche
unabhängig von einer etwaigen gesamtschuldnerischen Haftung eine
Gesamthöhe von 250 000 EUR übersteigen. Weitere Einzelheiten ergeben
sich aus Ziffer III. der Anlage E 4.
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Von jedem Bewerber sind mit dem Angebot die folgenden Erklärungen und
Nachweise vorzulegen:

1) Referenzen Generalplanungsbüro (gemäß Vorgabe in den
Bewerbungsunterlagen, Ziffer V. der Anlage E 4).

2) Erklärung über die verfügbare technische Ausrüstung (gemäß Vorgabe
in den Bewerbungsunterlagen, Ziffer VII. der Anlage E 4).

Für jedes Bewerber-/Bietergemeinschaftsmitglied sind von der
Bewerber-/Bietergemeinschaft mit dem Angebot die folgenden Erklärungen
und Nachweise vorzulegen:

1) Referenzen Generalplanungsbüro (gemäß Vorgabe in den
Bewerbungsunterlagen, Ziffer V. der Anlage E 4).

2) Erklärung über die verfügbare technische Ausrüstung (gemäß Vorgabe
in den Bewerbungsunterlagen, Ziffer VII. der Anlage E 4).

Soweit ein Bewerber bzw. eine Bewerber-/Bietergemeinschaft im Hinblick
auf die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit die
Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihgeber) in Anspruch nehmen
will, sind für diese Unternehmen mit dem Angebot die folgenden
Erklärungen und Nachweise vorzulegen:

1) Referenzen Generalplanungsbüro (gemäß Vorgabe in den
Bewerbungsunterlagen, Ziffer V. der Anlage E 4).

2) Erklärung über die verfügbare technische Ausrüstung (gemäß Vorgabe
in den Bewerbungsunterlagen, Ziffer VII. der Anlage E 4).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

1) Referenzen Generalplanungsbüro (gemäß Vorgabe in den
Bewerbungsunterlagen, Ziffer V. der Anlage E 4).

Es sind für das Generalplanungsbüro jeweils min. 3, max. 6 Referenzen
anzugeben, die die nachfolgenden Anforderungen erfüllen. Der Bewerbung
sind zu allen Referenzen Anlagen mit aussagekräftigen Informationen
(Grafiken, Fotos, wesentliche Gebäudekenndaten, etc.) auf jeweils
maximal 2 DIN A4 Seiten (je Referenz) beizufügen.

Alle Referenzen des Generalplanungsbüros müssen jeweils die folgenden
Mindestkriterien erfüllen:

-- Rechenzentren mit mind.450 m^2 Nutzungsfläche nach DIN
277-1:2016-01 (NUF). Bei den Referenzen ist die Nutzungsfläche mit
Technikflächen (TF) und Verkehrsflächen (VF) zu berücksichtigen;

-- vergleichbare Generalplanungsleistungen für die Bereiche
Objektplanung und Technischer Ausbau in den Leistungsphasen mind. 2-8
der HOAI;

-- im Bereich des technischen Ausbaus müssen mindestens die
Anlagengruppen 1-5 und 7-8 bearbeitet worden sein;

-- Abnahme des Projektes nach 03/2012 sowie vor dem Einreichen des
Teilnahmeantrags.

Je eine Referenz des Generalplanungsbüros muss:

-- für einen öffentlichen Auftraggeber erbracht worden sein;

-- ein Modernisierungsprojekt im laufenden Betrieb (im Sinne eines
nicht unerheblichen Eingriffs in die Bausubstanz des Rechenzentrums)
betreffen.

Zudem werden Zusatzpunkte nach Maßgabe der Anlage E 4 für hierüber
hinausgehende Referenzen vergeben.

2) Erklärung über die verfügbare technische Ausrüstung (gemäß Vorgabe
in den Bewerbungsunterlagen, Ziffer VII. der Anlage E 4).

Der Bewerber/die Bewerber-/Bietergemeinschaft verfügt über das CAD
Programm Nemetschek, AutoCAD oder ArchiCAD.

Die verwendete Version darf nicht älter als 3 Jahre sein.

Zudem werden Zusatzpunkte nach Maßgabe der Anlage E 4 für eine
hierüber hinausgehende technische Ausstattung vergeben.
III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand
vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres
Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der
Berufsbezeichnung Ingenieur berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen
Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt
die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom,
Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt,
dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG des Rates
gewährleistet ist. Juristischen Personen, wenn deren satzungsgemäßer
Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art
ausgerichtet ist. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften muss jedes
Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein.
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Für den Fall der Auftragserteilung hat eine Bietergemeinschaft eine
Rechtsform anzunehmen, bei der eine gesamtschuldnerische Haftung der
einzelnen Bietergemeinschaftsmitglieder für die Erfüllung der
vertraglichen Pflichten besteht.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der
Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren
IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen
Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder
Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 18/04/2017
Ortszeit: 23:59
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur
Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 22/05/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 23/10/2017
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Bewerber die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erhalten
einen umfassenden Einblick in die bestehenden Pläne/Vorplanungen der
TK. Zudem besteht Möglichkeit einer Begehung der Begebenheiten vor Ort.

Die Vergabeunterlagen werden in elektronischer Form ausschließlich u.
einheitlich auf der Website [4]http://www.tk.de/vergabe zur Verfügung
gestellt.

Fragen bzw. Auskunftsverlangen zu den Vergabeunterlagen sind der
Vergabestelle der TK über einen zentralen Ansprechpartner
ausschließlich per E-Mail an die unter Ziffer I.1 genannte Adresse zu
übermitteln.

Die Beantwortung der Fragen erfolgt letztmalig am 7.4.2017. Fragen
bzw. Auskunftsverlangen müssen daher bis zum 5.6.2017 bei der TK
vorliegen, die Beantwortung nicht rechtzeitig gestellter Fragen kann
nicht gewährleistet werden.

Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, soweit ihre Bildung
durch die jeweiligen Mitglieder im Einzelfallrechtmäßig ist.
Bewerber-/Bietergemeinschaften haben mit dem Angebot eine von allen
Bewerber-/Bietergemeinschaftsmitgliedern unterzeichnete Erklärung zur
Bewerber-/Bietergemeinschaft (gemäß Vorlage in Anlage E 2 der
Vergabeunterlagen) vorzulegen, in der sämtliche Mitglieder der
Bewerber-/Bietergemeinschaft benannt sind sowie eines ihrer Mitglieder
als bevollmächtigter Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss
und die Durchführung des Vertrages bezeichnet ist;

Im Falle der Einbindung von Eignungsleihgebern hat der Bewerber bzw.
die Bewerber-/Bietergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag den Nachweis
zu erbringen, dass dem Bewerber bzw. der Bewerber-/Bietergemeinschaft
die für den Auftrag erforderlichen Mittel des jeweiligen Unternehmens
tatsächlich zur Verfügung stehen, beispielsweise durch Vorlage einer
Verpflichtungserklärung Drittunternehmen (gemäß Vorlage in Anlage E 3
der Vergabeunterlagen);

Im Falle der Einbindung von Unterauftragnehmern hat der Bewerber bzw.
die Bewerber-/Bietergemeinschaft für diese Unternehmen jeweils eine
Verpflichtungserklärung Drittunternehmen (gemäß Vorlage in Anlage E 3
der Vergabeunterlagen) vorzulegen. Diese Verpflichtungserklärungen
müssen erst nach Angebotsabgabe auf Verlangen der TK vorgelegt werden,
können jedoch auch schon mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden.

Ergänzung zu Ziffer II.2.7): Der AN wird mit seinen Leistungen
umgehend nach Zuschlagserteilung, spätestens am 10.10.2017 beginnen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Die Vergabekammern des Bundes
Villemobler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland

Internet-Adresse:[5]www.bundeskartellamt.de
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Die Vergabekammern des Bundes
Villemobler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland

Internet-Adresse:[6]www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines
Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2
bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe
gegen über dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den
Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der
Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber
gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des
Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt
Die Vergabekammern des Bundes
Villemobler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
15/03/2017

References

1. mailto:vergabe.datacenter-gp@tk.de?subject=TED
2. http://www.tk.de/vergabe
3. http://www.tk.de/vergabe
4. http://www.tk.de/vergabe
5. http://www.bundeskartellamt.de/
6. http://www.bundeskartellamt.de/

 
 
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