Ausschreibung: Deutschland Abbrucharbeiten, Baureifmachung und Abräumung Evangelisches Klinikum Gelsenkirchen Neubau Psychiatrie -Abbrucharbeiten - DEU-Gelsenkirchen Abbruch von Gebäuden sowie allgemeine Abbruch- und Erdbewegungsarbeiten Abbrucharbeiten, Baureifmachung und Abräumung Abbrucharbeiten Dokument Nr...: 662438-2026 (ID: 2026092501091387429) Veröffentlicht: 25.09.2026 * DEU-Gelsenkirchen: Deutschland Abbrucharbeiten, Baureifmachung und Abräumung Evangelisches Klinikum Gelsenkirchen Neubau Psychiatrie -Abbrucharbeiten 2026/S 186/2026 662438 Deutschland Abbrucharbeiten, Baureifmachung und Abräumung Evangelisches Klinikum Gelsenkirchen Neubau Psychiatrie - Abbrucharbeiten OJ S 186/2026 25/09/2026 Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung Bauleistungen 1. Beschaffer 1.1. Beschaffer Offizielle Bezeichnung: Evangelisches Klinikum Gelsenkirchen GmbH E-Mail: evkge-psychiatrie@augusta-bochum.de Rechtsform des Erwerbers: Organisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber subventionierten Auftrag vergibt Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Gesundheit 2. Verfahren 2.1. Verfahren Titel: Evangelisches Klinikum Gelsenkirchen Neubau Psychiatrie - Abbrucharbeiten Beschreibung: Die geplante Abbruchmaßnahme dient der Baufeldfreimachung für einen Erweiterungsbau des ev. Klinikum Gelsenkirchen. Dies umfasst den Abbruch des ehemaligen Amtsgericht Gelsenkirchen (3- bzw. 5-geschossiger Baukörper mit Walm-/Satteldach bzw. Flachdach) sowie einem angrenzenden 2-geschossigem Anstaltsgebäude mit verschiedenen Anbauten. Des weiteren befindet sich auf dem Gelände ein ebenfalls abzubrechender unterirdischer ehem. Luftschutzraum (Bunkeranlage) aus dem 2. Weltkrieg. Das abzubrechende Bauvolumen beträgt gesamt ca. 60.000 m3 (BRI). Die Gebäudekörper des ehemaligen Amtsgerichts sind teilweise unterkellert und grenzen unmittelbar an den Straßenraum (Gehweg und Straße) der Overwegstraße an. Die Gebäude sind zu unterschiedlichen Zeiten errichtet worden, das ehem. Amtsgericht (Altbau) zur Jahrhundertwende bzw. der Anbau nach dem 2. Weltkrieg, teilweise unterkellert und in einigen Bereichen einsturzgefährdet. In einigen Bereichen der Baukörper muss der fachgerechte Ausbau und die bestimmungsgemäße Entsorgung verschiedener schadstoffhaltiger Abbruchmaterialien wie Asbest, PCB, KMF, etc. erfolgen. Der gesamte Abbruch erfolgt im innerstädtischen Umfeld mit unmittelbar angrenzender Nachbarbebauung und stellt somit hohe Anforderung an den Ablauf und die Logistik der Abbrucharbeiten. Kennung des Verfahrens: ed5039e9-387e-4034-951f-cf8aa6474fe8 Interne Kennung: PSY-P001-11.1 Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren Das Verfahren wird beschleunigt: nein Zentrale Elemente des Verfahrens: Die Auftragsvergabe erfolgt im Rahmen eines europaweiten Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gemäß §§ 3 EU Nr. 3, 3a EU Abs. 2 VOB/A i.V.m. § 3b EU Abs. 3 VOB/A. Das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb wird in mehreren, aufeinanderfolgenden Schritten durchgeführt. Das Vergabeverfahren beginnt mit der Auftragsbekanntmachung und der Einleitung des öffentlichen Teilnahmewettbewerbs, in welchem Bewerber auf ihre Eignung geprüft und für die Teilnahme am weiteren Verfahren ausgewählt werden. Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs wird die Angebots- und Verhandlungsphase mit 3 bis 5 Bietern durchgeführt. Die Auswahl der geeigneten Bewerber erfolgt nach den in der EU- Bekanntmachung und der veröffentlichten festgelegten objektiven Auswahlkriterien. Die ausgewählten Bieter geben auf Grundlage der Leistungsbeschreibung ein Erstangebot ab, welches mit dem AG verhandelt wird. Das Erstangebot enthält bereits eine indikative Kostenprognose. Der AG behält sich vor, den Zuschlag bereits auf ein Erstangebot zu erteilen. Sollte der AG keinen Zuschlag auf das Erstangebot erteilen, werden die nach der ersten Wertung in die engere Wahl kommenden Bieter zu einem Bietergespräch eingeladen. Voraussichtlich werden drei Bieter eingeladen. Je nach Wertungsergebnis kann auch nur ein Bieter in die engere Wahl gelangen, wenn nur dieser unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten realistisch für den Zuschlag in Betracht kommt. Die geladenen Bieter erhalten im Bietergespräch Gelegenheit, ihr Angebot zu verbalisieren und insbesondere die erarbeiteten Herausforderungen des Projekts sowie etwaige Vertragsaspekte vorzustellen. Die genaue Zeitplanung und der Ablauf werden mit der Einladung mitgeteilt. Im Anschluss wird der öffentliche Auftrag für die Abbrucharbeiten auf das wirtschaftlichste, final von den Bietern abgegebene Angebot erteilt. Der AG behält sich vor, Ablauf und Termine des Vergabeverfahrens im vergaberechtlich zulässigen Rahmen zu ändern. 2.1.1. Zweck Art des Auftrags: Bauleistungen Haupteinstufung (cpv): 45111000 Abbrucharbeiten, Baureifmachung und Abräumung Zusätzliche Einstufung (cpv): 45111100 Abbrucharbeiten, 45110000 Abbruch von Gebäuden sowie allgemeine Abbruch- und Erdbewegungsarbeiten 2.1.2. Erfüllungsort Postanschrift: Munckelstraße 26 Stadt: Gelsenkirchen Postleitzahl: 45879 Land, Gliederung (NUTS): Gelsenkirchen, Kreisfreie Stadt (DEA32) Land: Deutschland 2.1.4. Allgemeine Informationen Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXPSYRJDQVS# 1. Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. 2. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabeportal www.vergabe.metropoleruhr.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o.g. Vergabeportal. Beteiligte sind im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren. 3. Der AG hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge Vordrucke erstellt. Diese sind für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden. Die Vordrucke sowie die weiteren Unterlagen zum Verfahren können über das o. g. Vergabeportal abgerufen werden. 4. Der Auftraggeber behält sich vor, für den Bewerber /Bieter bzw. die Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft sowie vorgesehene Nachunternehmen, dessen / deren Angebot in die engere Wahl kommt, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister einzuholen. 5. Jeder Bewerber/ jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung zur Umsetzung von Art. 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) 2023/2878 des Rates vorzulegen (Vordrucke in Vergabeunterlagen vorhanden). 6. Von Bewerbergemeinschaften ist eine Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen (Vordruck in den Vergabeunterlagen). Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU vob-a-eu - 2.1.6. Ausschlussgründe Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: - Eigenerklärung (Formblatt 124) oder PQ-Nummer Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: vgl. § 6e EU Abs. 1 Nr. 1 VOB/A Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: vgl. § 6e EU Abs. 1 Nr. 1 VOB/A Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: vgl. § 6e EU Abs. 1 Nr. 2, 3 VOB/A Betrug: vgl. § 6e EU Abs. 1 Nr. 4, 5 VOB/A Korruption: vgl. § 6e EU Abs. 1 Nr. 6, 7, 8, 9 VOB/A Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: vgl. § 6e EU Abs. 1 Nr. 10 VOB/A Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: vgl. § 6e EU Abs. 4 VOB/A Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: vgl. § 6e EU Abs. 4 VOB/A Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: vgl. § 6e EU Abs. 6 Nr. 1 VOB/A Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: vgl. § 6e EU Abs. 6 Nr. 1 VOB/A Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: vgl. § 6e EU Abs. 6 Nr. 1 VOB/A Zahlungsunfähigkeit: vgl. § 6e EU Abs. 6 Nr. 2 VOB/A Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: vgl. § 6e EU Abs. 6 Nr. 1 VOB/A Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: vgl. § 6e EU Abs. 6 Nr. 2 VOB/A Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: vgl. § 6e EU Abs. 6 Nr. 1 VOB/A Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: vgl. § 6e EU Abs. 6 Nr. 3 VOB/A Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: vgl. § 6e EU Abs. 6 Nr. 4 VOB/A Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: vgl. § 6e EU Abs. 6 Nr. 5 VOB/A Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: vgl. § 6e EU Abs. 6 Nr. 6 VOB/A Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: vgl. § 6e EU Abs. 6 Nr. 7 VOB/A Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: vgl. § 6e EU Abs. 6 Nr. 8, 9 VOB/A 5. Los 5.1. Los: LOT-0001 Titel: Evangelisches Klinikum Gelsenkirchen Neubau Psychiatrie - Abbrucharbeiten Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung sind die Rückbau-, Schadstoffsanierungs- und Entsorgungsarbeiten auf dem ehemaligen Justizgelände an der Munckelstraße 26 in Gelsenkirchen. Die Maßnahme umfasst den vollständigen Rückbau der folgenden Gebäudekomplexe einschließlich der fachgerechten Entsorgung der anfallenden Abfälle: - Ehemalige Sozialtherapeutische Anstalt mit Werkstatt - Ehemaliges Verwaltungsgebäude - Ehemaliges Amtsgericht Zum Leistungsumfang gehören insbesondere: - Einrichtung und Vorhaltung der Baustelleneinrichtung, - Entkernung der Gebäude, - Schadstoffsanierung (u. a. Asbest, KMF, PCB) nach den einschlägigen technischen Regeln - Rückbau der Bauwerke einschließlich befestigter Außenflächen, - Demontage schadstoffhaltiger Bauteile und technischer Anlagen, - Aufbereitung mineralischer Baustoffe einschließlich Brechen und Beprobung, - Sortierung, Transport und fachgerechte Entsorgung sämtlicher anfallender Bau- und Schadstoffabfälle einschließlich Nachweisführung, - Durchführung aller erforderlichen Schutz-, Sicherungs- und Dekontaminationsmaßnahmen während der Schadstoffsanierung. Kosten- und Terminsicherheit sind für die Evangelisches Klinikum Gelsenkirchen GmbH dabei oberstes Ziel. Interne Kennung: PSY-P001-11.1 5.1.1. Zweck Art des Auftrags: Bauleistungen Haupteinstufung (cpv): 45111000 Abbrucharbeiten, Baureifmachung und Abräumung Zusätzliche Einstufung (cpv): 45111100 Abbrucharbeiten, 45110000 Abbruch von Gebäuden sowie allgemeine Abbruch- und Erdbewegungsarbeiten 5.1.2. Erfüllungsort Postanschrift: Munckelstraße 26 Stadt: Gelsenkirchen Postleitzahl: 45879 Land, Gliederung (NUTS): Gelsenkirchen, Kreisfreie Stadt (DEA32) Land: Deutschland 5.1.3. Geschätzte Dauer Laufzeit: 28 Wochen 5.1.6. Allgemeine Informationen Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten. Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme# 5.1.7. Strategische Auftragsvergabe Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung 5.1.9. Eignungskriterien Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister Beschreibung des Eignungskriteriums: (1) Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Gelangt der Teilnahmeantrag eines nicht präqualifizierten Bewerbers in die engere Wahl, behält sich der Auftraggeber vor, die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen innerhalb einer angemessenen Frist nach Aufforderung zu verlangen. Beruft sich der Bewerber zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Das Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) kann frei zugänglich im Projektraum abgerufen werden. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben folgende Nachweise vorzulegen (enthalten in VHB 124): - Eigenerklärung, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die die Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt; - Eigenerklärung, dass keine unzutreffenden Angaben zur Eignung abgegeben werden; - Eigenerklärung über die Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft (auf Verlangen qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung); - Eigenerklärung über die Eintragung in das Berufsregister (auf Verlangen Nachweis). Ferner ist einzureichen: (2) Eigenerklärung zu EU-Russlandsanktionen Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis - zur Mindestanforderung in Bezug auf den Umsatz auch für präqualifizierte Unternehmen und zum Versicherungsschutz auch für präqualifizierte Unternhemen siehe sogleich)) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Gelangt der Teilnahmeantrag eines nicht präqualifizierten Bewerbers in die engere Wahl, behält sich der Auftraggeber vor, die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen innerhalb einer angemessenen Frist nach Aufforderung zu verlangen. Beruft sich der Bewerber zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Formblatt 124 auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Das Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) kann frei zugänglich im Projektraum abgerufen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass sowohl präqualifizierte als auch nicht präqualifizierte Unternehmen in jedem der drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahren über einen Umsatz verfügt haben müssen von jeweils mind. 7 Mio. EUR (netto). Nicht präqualifizierte Unternehmen haben folgende Nachweise vorzulegen (enthalten in VHB 124): - Eigenerklärung, dass über das Vermögen kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist; - Eigenerklärung, dass sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet; - Eigenerklärung zu Umsatzzahlen der letzten 3 Jahre (Mindestanforderung: Der Umsatz muss in jedem der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils mind. 7 Mio. EUR (netto) betragen haben); - Eigenerklärung, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (auf Verlangen Unbedenklichkeitsbescheinigung) sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt werden (auf Verlangen Unbedenklichkeitsbescheinigung tarifliche Sozialkasse). Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung Beschreibung des Eignungskriteriums: (2) Sowohl von präqualifizierten als auch von nicht präqualifizierten Unternehmen einzureichen: Eigenerklärung über Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme i. H. v. mindes-tens 5 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden, zweifach maximiert pro Jahr. Der Auftraggeber behält sich vor, sich auf gesondertes Verlangen eine aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers, aus der sich die Betriebshaftpflichtversicherung mit den vorgenann-ten Deckungssummen ergibt, vorlegen zu lassen; die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einrei- chung nicht älter als sechs Monate sein. Sollte der Bewerber derzeit noch nicht über eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen verfügen, ist eine Eigenerklärung abzugeben, dass er im Falle der Zuschlagserteilung eine solche Versicherung unverzüglich abschließt. Der Auftraggeber behält sich vor, sich auf gesondertes Verlangen eine aktuell gültige Fremdbescheinigung des Versicherungsgebers vorlegen zu lassen, aus der sich die Bereitschaft des Versicherungsgebers ergibt, mit dem Bewerber im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit den vorgenannten Deckungssummen abzuschließen; die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein. Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Gelangt der Teilnahmeantrag eines nicht präqualifizierten Bieters in die engere Wahl, behält sich der Auftraggeber vor, die im Formblatt 124 angegebenen Bescheinigungen innerhalb einer angemessenen Frist nach Aufforderung zu verlangen. Beruft sich der Bewerber zur Erfüllung des Auftrages auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen, ist die jeweilige Nummer im Präqualifikationsverzeichnis oder es sind die Erklärungen und Bescheinigungen gemäß dem Form-blatt 124 auch für diese anderen Unternehmen auf Verlangen vorzulegen. Das Formblatt 124 (Ei-generklärungen zur Eignung) kann frei zugänglich im Projektraum abgerufen werden. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben folgende Nachweise vorzulegen (enthalten in VHB 124): - Eigenerklärung, dass die für die Auftragsausführung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen (auf Verlangen Aufgliederung) Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten Beschreibung des Eignungskriteriums: Sowohl von präqualifizierten als auch von nicht präqualifizierten Unternehmen sind mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben/Unterlagen vorzulegen: 1. Darstellung der Referenzen über vergleichbare Leistungen, mit Angabe insbesondere a) Projektbezeichnung, Ort b) Auftragnehmer (bei Bewerbergemeinschaften das/die Unternehmen, das/die die Leistung erbracht hat/haben) c) Referenzgeber, Branche, Anschrift, Abteilung und Ansprechpartner mit Kontaktdaten d) Angabe dazu, ob die Referenz den Abbruch/Rückbau eines Gebäudes zum Gegenstand hat (inkl. Nennung des Gebäudes) e) Angabe der Adresse des abgebrochenen/zurückgebauten Gebäudes) f) Angaben zum Abbruch-/Rückbauvolumen g) Angaben zur Komplexität der örtlichen und baulichen Rahmenbedingungen des abgebrochene/zurückgebaute Gebäudes, insbesondere dazu ob sich das abgebrochene/zurückgebaute Gebäude in innerstädtischer Lage bzw. vergleichbar beengter Lage befunden hat; der Abbruch unter besonderem Schutzbedarf angrenzender Bebauung erfolgt ist; ob das abgebrochene/zurückgebaute Gebäude unmittelbar und ohne Abstand an ein zu erhaltendes Gebäude an-grenzt h) Angaben zur Schadstoff-, Anlagen- und Entsorgungskomplexität, insbesondere dazu, ob die Referenz neben den Abbrucharbeiten den gleichzeitigen Rückbau und die Entsorgung von einem oder mehreren der folgenden Stoffe /Anlagen umfasst hat: - Asbest gem. TRGS 519; - Künstliche Mineralfasern (KMF) gem. TRGS 521; - PCB gem. PCBAbfallV; - PAK (polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe); - Lüftungsanlagen mit schadstoffhaltigen Brandschutzklappen i) Angaben zur Kampfmittelrelevanz des abgebrochene/zurückgebaute Gebäudes, insbesondere Umfang und Einbindung kampfmittelbezogener Leistungen Angaben dazu, wann die Abnahme der Leistung erfolgt ist j) Angaben zum Leistungszeitraum Mindestanforderungen: Bewerber müssen mindestens drei Referenzen einreichen, die jeweils sämtliche der folgenden Anforderungen erfüllen: a) Referenz hat den Abbruch bzw. den Rückbau eines Gebäudes zum Gegenstand; b) Das Abbruch-/Rückbauvolumen beträgt mind. 1,5 Mio. EUR (netto); c) Die Referenz ist seit 07/2021 erbracht worden. Es reicht aus, wenn die Abnahme der Leistung seit 07/2021 erfolgt ist. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Referenzen von mindestens einem Mitglied der Bewerber-gemeinschaft vorzulegen. Wichtiger Hinweis: Soweit präqualifizierte Unternehmen keine diesen Mindestanforderungen entsprechende Refe-renzen im PQ- Verzeichnis hinterlegt haben, sind entsprechende Referenzangaben mit dem Teil- nahmeantrag vorzulegen (siehe entsprechender Vordruck). Eine Nachforderung entsprechender Angaben ist bei einem Verweis auf die Präqualifikation nicht zulässig (vgl. OLG Düsseldorf, Beschl. v. 08.06.2022 - VII-Verg 19/22). Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Gewichtung (Punkte, genau): 45,00 Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3 Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5 Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben 5.1.10. Zuschlagskriterien Kriterium: Art: Preis Beschreibung: Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen. Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau) Zuschlagskriterium Zahl: 60 Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Technische Qualität des Ausführungs- und Abbruchkonzepts Beschreibung: Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen. Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau) Zuschlagskriterium Zahl: 20 Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Termin- und Projektorganisation Beschreibung: Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen. Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau) Zuschlagskriterium Zahl: 10 Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Risiko- und Nachhaltigkeitskonzept Beschreibung: Es wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen. Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau) Zuschlagskriterium Zahl: 10 5.1.11. Auftragsunterlagen Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 20/10/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite /notice/CXPSYRJDQVS/documents Ad-hoc-Kommunikationskanal: URL: https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYRJDQVS 5.1.12. Bedingungen für die Auftragsvergabe Bedingungen für die Einreichung: Elektronische Einreichung: Erforderlich Adresse für die Einreichung: https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice /CXPSYRJDQVS Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch Elektronischer Katalog: Nicht zulässig Varianten: Nicht zulässig Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 26/10/2026 10:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können: Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden. Zusätzliche Informationen: Siehe auch Formblatt 211 EU: Die Nachforderung fehlender Unterlagen, deren Vorlage mit dem Teilnahmeantrag/Angebot gefordert war, richtet sich nach § 16a EU VOB/A. Teilnahmeanträge/Angebote, bei denen der Bieter Erklärungen oder Nachweise, deren Vorlage sich der öffentliche Auftraggeber vorbehalten hat, auf Anforderung nicht innerhalb einer angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorgelegt hat, werden gemäß § 16 EU Nr. 4 VOB/A ausgeschlossen. Auftragsbedingungen: Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Besondere Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein Westfalen (BVB TVgG NRW). Der Auftragnehmer ist zur Einhaltung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen verpflichtet. Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich Aufträge werden elektronisch erteilt: nein Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein 5.1.15. Techniken Rahmenvereinbarung: Keine Rahmenvereinbarung Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem 5.1.16. Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung Überprüfungsstelle: Vergabekammer Westfalen Informationen über die Überprüfungsfristen: Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 5 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, 5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt. Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Evangelisches Klinikum Gelsenkirchen GmbH Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Evangelisches Klinikum Gelsenkirchen GmbH 8. Organisationen 8.1. ORG-0001 Offizielle Bezeichnung: Evangelisches Klinikum Gelsenkirchen GmbH Registrierungsnummer: DE206301359 Postanschrift: Munckelstraße 27 Stadt: Gelsenkirchen Postleitzahl: 45879 Land, Gliederung (NUTS): Gelsenkirchen, Kreisfreie Stadt (DEA32) Land: Deutschland E-Mail: evkge-psychiatrie@augusta-bochum.de Telefon: 02345171260 Rollen dieser Organisation: Beschaffer Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt 8.1. ORG-0002 Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Westfalen Registrierungsnummer: 05515-03004-07 Stadt: Münster Postleitzahl: 48147 Land, Gliederung (NUTS): Münster, Kreisfreie Stadt (DEA33) Land: Deutschland E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de Telefon: 02514111691 Fax: 0251411-2165 Rollen dieser Organisation: Überprüfungsstelle 8.1. ORG-0003 Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI) Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83 Stadt: Bonn Postleitzahl: 53119 Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22) Land: Deutschland E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de Telefon: +49228996100 Rollen dieser Organisation: TED eSender Informationen zur Bekanntmachung Kennung/Fassung der Bekanntmachung: aed27ec3-187d-4869-920d-9c576a26a76a - 01 Formulartyp: Wettbewerb Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung Standardregelung Unterart der Bekanntmachung: 16 Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 24/09/2026 14:26:17 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch ABl. S Nummer der Ausgabe: 186/2026 Datum der Veröffentlichung: 25/09/2026 Referenzen: https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYRJDQVS https://www.vergabe.metropoleruhr.de/VMPSatellite/notice/CXPSYRJDQVS/documents http://icc-hofmann.net/NewsTicker/202609/ausschreibung-662438-2026-DEU.txt -------------------------------------------------------------------------------- Database Operation & Alert Service (icc-hofmann) for: The Office for Official Publications of the European Communities The Federal Office of Foreign Trade Information Phone: +49 6082-910101, Fax: +49 6082-910200, URL: http://www.icc-hofmann.de